Plakate schaffen Aufmerksamkeit

Wenn große Unternehmen heute ein neues Produkt auf den Markt bringen, schalten sie zwar weniger Anzeigen in Zeitungen, sie geben aber immer noch Geld für Plakate aus. Die Werbewände, die von A0-Ducken bis zu riesigen Flächen an Häuserwänden reichen, bieten gegenüber Online-Werbemitteln einige Vorteile. Einer davon ist, dass man Plakatwerbung nicht weg klicken kann. Ein Plakat kann man kaum übersehen, wenn man an einer Bushaltestelle wartet oder in der Bahn sitzt.

Die meisten Marketingfirmen verwenden Plakate vor allem zur Penetration von Botschaften. Auch wenn die Messbarkeit nicht so genau ist wie bei einer Online-Kampagne, so ergänzen sich beide Werbemittel doch gegenseitig. Plakate haben noch einen anderen strategischen Vorteil: Sie haben weniger Konkurrenz, wenn es um die Aufmerksamkeit geht. Wer die richtigen Stellen bucht, wird dem potenziellen Kunden den größtmöglichen optischen Reiz bieten. Wo online ein Informationsüberfluss herrscht, stehen Plakatwände meistens alleine.

Interaktion ist heute auch möglich

Waren Plakate lange Zeit eine Einbahnstraße was die Interaktivität betrifft, so hat sich heute auch dies geändert. Mit einem Link oder einem QR-Code lässt sich heute auch gedruckt ein Call-to-Action realisieren und wer den Code mit der richtigen Landing-Page verbindet, der kann auch eine ordentliche Erfolgsmessung durchführen.

Ein weiterer Faktor für Plakate im Marketing sind die Kosten. Die Herstellung ist längst nicht mehr so teuer wie früher, das Design ist meistens ohnehin aus den anderen Kampagnenformen vorhanden und wer die richtigen Lagen auswählt, der kann auch die Kosten dafür im Rahmen halten. Allerdings gibt es auch Nachteile; Plakate werden meistens nur eine kurze Zeit aufgestellt und sie müssen wegen der kurzen Zeit, in der man sie wahrnimmt, die Botschaft schnell und klar rüberbringen. Auch deshalb werden sie oft als zusätzliche Penetration im Rahmen einer großen Marketing-Kampagne eingesetzt. In Großstädten hat man auch mehr Erfolge als in Kleinstädten und auf dem Land – denn dort schauen sich die Menschen Plakate weniger oft und intensiv an.